Radon Karte Deutschland

Übersicht zur Radonbelastung – So erkennen Sie Ihr persönliches Radon Risikogebiet und die regionale Verteilung von Radon in Deutschland

Radon Karte Deutschland – hier erfahren Sie, wie stark Ihre Region vom radioaktiven Edelgas Radon betroffen ist. Durch Undichtigkeiten eines Gebäudes kann Radon in Innenräume von Häusern gelangen, sich dort anreichern und Lungenkrebs verursachen.

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Radon Karte Deutschland

Radon Karte Deutschland mit farbiger Darstellung der Radonkonzentration in der Bodenluft. Helle Gelbtöne markieren niedrige Werte (0–40 Bq/m³), während dunkelorange bis braune Bereiche hohe Konzentrationen (> 80 Bq/m³) anzeigen. Besonders in Süddeutschland, im Erzgebirge und in Teilen Thüringens, Sachsens sowie des Schwarzwalds sind erhöhte Radonwerte sichtbar. Norddeutschland weist im Vergleich eher geringere Werte auf.

Die Radonkarte zeigt die ortsabhängige zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft, aufgeteilt in vier Gefahrenstufen der Radonbelastung – von geringem Risiko bis hin zum Radon Risikogebiet.

  • > 150 kBq/m3
    (extrem hohe Radonbelastung)

  • 80-150 kBq/m3
    (hohe Radonbelastung)

  • 40-80 kBq/m3
    (erhöhte Radonbelastung)

  • 0-40 kBq/m3
    (keine bis geringe Radonbelastung)

* Die Radonkarte basiert auf offiziellen Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz und dient als wichtige Orientierung.

Achtung: Die Karte ersetzt keine individuelle Radon Messung vor Ort! Denn selbst in Gebieten mit niedriger Belastung können einzelne Gebäude stark betroffen sein.

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Welche Informationen bietet die Radon Karte Deutschland

  • Regionale Einschätzung: die Radon Karte zeigt die ortsabhängige zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft.

  • Prognosemethodik: Kombination aus realen Messwerten, geologischen Karten und KI-gestützter Datenanalyse.
  • Einflussfaktoren: berücksichtigt Bodenbeschaffenheit, Gasdurchlässigkeit und geologische Besonderheiten.

  • Bitte beachten Sie:

    • Gebiete mit hoher Radonbelastung sind nicht gleich Radonvorsorgegebiete. Denn die Festlegung von Radonvorsorgegebieten obliegt den einzelnen Bundesländern.
    • Die Radon Karte Deutschland hat keine Aussagekraft über einzelne Grundstücke oder Gebäude. Exakte Werte sind nur durch eine konkrete Radon Messung vor Ort möglich.

Durch Radon Messung Ihre individuelle Radonbelastung vor Ort klären

Die Radonkarte liefert eine gute Ersteinschätzung – aber keine Garantie. Die tatsächliche Radonbelastung in Ihrem Haus oder auf Ihrem Baugrundstück kann davon deutlich abweichen. Nur eine Radon Messung vor Ort bringt Sicherheit!

Ihre Vorteile einer Radon Messung mit RADEA

  • Jahreszeitenunabhängige Messmethoden
  • Professionelle Messgeräte & Auswertung: keine Do-it-yourself-Risiken – Sie erhalten exakte, belastbare Messergebnisse.

  • Individuelle Beratung statt Schätzwerte: wir analysieren Ihre konkrete Situation vor Ort und betrachten nicht nur allgemein Ihre Region.

  • Messung nach aktuellen gesetzlichen Standards: ideal für Bauherren, Vermieter, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen.

  • Schnelle und einfache Abwicklung: wir liefern, erklären und werten aus – alles aus einer Hand.

  • Verlässliche Grundlage für weitere Entscheidungen: ob Sanierung nötig ist oder nicht: Sie wissen genau, wo Sie stehen.

  • Optionale Langzeitmessung & Dokumentation: ideal bei Behördenpflichten, Vermietung oder Arbeitsplatzsicherheit.

RADEA: Ihr Spezialist
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Unsere Motivation ist die vom Radon ausgehende gesundheitliche Gefährdung für den Menschen, insbesondere für Kinder, so gut wie möglich zu unterbinden. Dabei ist es unser Ziel, Ihnen die beste und zugleich einfachste und auch wirtschaftlichste Lösung für Ihr Radon-Problem zu bieten.

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Seit 2009 (und über 1000 internationalen Projekten) bieten wir professionelle Radon-Gebäudeanalyse, eine besondere, systematische Radon-Messmethode und auf den Ergebnissen der Messung begründete Radonsanierung. Planung, Durchführung und Dokumentation erhalten Sie zuverlässig aus einer Hand.

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Radonwissen

In unserem Blog haben wir Wissen rund um das Thema Radon zusammengetragen.

  • Radon Keller

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  • Welche Gefahren gehen von Radon aus? test ( Cloned )

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Gehen wir das Thema Radon gemeinsam an!

Wir unterstützen Sie gern bei allen Fragen, besuchen Sie vor Ort und finden die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung für Ihr Gebäude.

Häufige Fragen zur Radonbelastung

Die höchste Radonbelastung in Deutschland wurde vor allem in geologisch vorbelasteten Regionen festgestellt – etwa in den südlichen und östlichen Bundesländern. Besonders betroffen sind:

  • das Voralpenland in Bayern
  • das Erzgebirge und Elbsandsteingebirge in Sachsen
  • der Thüringer Wald
  • Teile von Baden-Württemberg, insbesondere der Schwarzwald und die Schwäbische Alb
  • Teile von Hessen, insbesondere Odenwald, Taunus, Westerwald und Rothaargebirge
  • Teile von Nordrhein-Westfalen, insbesondere Eifel, Bergisches Land Siegerland und Sauerland, aber auch die vom Steinkohlenbergbau geprägten Bereiche im Rohrgebiet und Teutoburger Wald

Diese Regionen gelten aufgrund ihres Untergrunds (uranhaltiges Gestein) bisher nur teilweise (oder noch gar nicht) als sogenannte Radonvorsorgegebiete, in denen strengere Schutzmaßnahmen gesetzlich (Strahlenschutzgesetz) vorgeschrieben sind.

Radon kommt flächendeckend in ganz Deutschland vor – aber in sehr unterschiedlicher Konzentration. Es entsteht durch den natürlichen Zerfall von Uran im Erdreich und kann durch undichte Stellen in die Gebäude eindringen. Besonders betroffen sind:

  • Gebirgsregionen mit Granit- oder Schiefergestein
  • Gegenden mit Bergbauvergangenheit
  • Regionen mit lehmigen oder tonhaltigen Böden
  • schlecht belüftete Gebäude oder Keller

Radon Risikogebiete sind in der Radonkarte anhand von vier Gefahrenstufen ausgewiesen.

Als Regionen mit hoher Radonbelastung gelten jene, in denen eine Überschreitung des Referenzwertes von 300 Bq/m³ in Aufenthaltsräumen und Arbeitsplätzen besonders wahrscheinlich ist.

Das Problem ist: man merkt Radon nicht! Radon ist ein radioaktives, unsichtbares Edelgas – es ist geruchlos, geschmacklos und nicht wahrnehmbar.

Die einzige Möglichkeit, Radonbelastung zu erkennen, ist eine gezielte und frühzeitige Radon Messung mit einem entsprechenden Messgerät, um mögliche Gesundheitsrisiken auszuschließen. Dabei kann die Radon Messung über einen bestimmten Zeitraum (meist 3-12 Monate) erfolgen oder als einmalige Spontanmessung, die schnell Abweichungen von der gesundheitlich unbedenklichen Radonkonzentration <150 Bq/m³ anzeigt.

Radon tritt besonders häufig auf:

  • in erdberührten Räumen wie Kellern, Waschküchen oder Souterrains
  • in Gebäuden mit undichten Bodenplatten oder Rissen
  • in Gegenden mit hohem Urananteil im Boden, v. a. Mittelgebirgen
  • bei schlechter Belüftung und dichter Bauweise, besonders bei energetisch sanierten Altbauten

Tatsächlich kann jedes Gebäude betroffen sein – auch abseits bekannter Radon Risikogebiete. Deswegen empfehlen wir zur Sicherheit immer eine individuelle Radon Messung.

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